Tennis - Club Uelzen


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H 55 in Leipzig

Album > 2009

Leipzig ohne Tennisschläger

Neun Tennissenioren erkunden die Stadt der Helden

Die Mannschaftsfahrt der Herren 55 des TCU hatte in diesem Jahr Leipzig als Ziel, auch weil hier vor 20 Jahren der Ausgangspunkt für den grundlegenden politischen Wandel für die DDR und damit für ganz Deutschland lag. Wie in den Vorjahren war Willi Saatkamp mit der Vorbereitung und der Organisation beauftragt und er hat es hervorragend verstanden, seinen Mannschaftskameraden einen Mix aus Geschichte, Kunst, Politik und Vergnügen zu servieren. Am Freitag ging es mit der Bahn nach Leipzig, wo als erster Tagesordnungspunkt eine Stadtführung auf dem Plan stand,

die in die Geschichte und die Beson- derheiten dieser alten Lindenstadt einführte, denn Linden haben zur Namensgebung von Leipzig beigetragen. Abends ging es dann in das politische Kabarett „academixer“, in dem Kurioses und die Veränderungen in der DDR unter dem Titel „schwarz-rot-goldig“ auf die Schippe genommen wurden.

Der nächste Tag begann mit der Aufarbeitung der Völkerschlacht von Leipzig, der zu Ehren und in Andenken an die Gefallenen des Jahres 1813 man 1913 das berühmte Denkmal errichtete, und die Senioren mussten

ganz schönKondition beweisen, um die in 91 Metern Höhe gelegene Plattform zu erklimmen. Im Anschluss besichtigte man den alten Gasometer von Leipzig, der in eine staunenswerte und teils atemberaubende Kunstlandschaft verwandelt wurde, die sich als Thema die Probleme um den Erhalt des Regenwaldes gesetzt hatte. Selbstverständlich kam auch der Spaß nicht zu kurz und man genoss die vielen urigen Restaurants und Gaststätten, in denen auch schon Johann Wolfgang von Goethe der Muße gefrönt hatte.

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